Kontaktbörse im Rahmen des Sächsischen Partnerschaftsprogramms »Chancen für den sächsischen Schienenfahrzeugbau auf dem russischen Markt«
05. November 2009:
Vom 01. bis 06. November weilt angeregt von der CIDEON Engineering GmbH sowie weiteren führenden sächsischen Unternehmen der Bahntechnik, der ARGE Konsortium Neue Bundesländer sowie gefördert vom Freistaat Sachsen durch das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr eine Delegation von rund 20 Entscheidungsträgern und Experten unterschiedlicher russischer Schienenfahrzeughersteller in Sachsen. Sie sind zum Teil Mitglieder im Verband UIRE, dem führenden Verband der russischen Bahntechnik und repräsentieren Unternehmen aus dem bahntechnischen Infrastrukturbereich, der Signal- und Sicherungstechnik sowie der Fahrzeugherstellung.

Im Rahmen dieses Aufenthaltes fand am Abend des 02. November 2009 im branchentypischen Ambiente des Dresdner Verkehrsmuseums Dresden eine Kontaktbörse mit anschließendem Empfang statt. Neben der russischen Delegation waren rund 50 Experten aus Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen der deutschen Schienenfahrzeugtechnik zur Kontaktbörse gekommen. Dr. Detlef Kahl, Geschäftsführer der CIDEON Engineering GmbH, eröffnete die Veranstaltung.
„Die sächsisch-russischen Beziehungen sind von gegenseitigem Vertrauen und echter Partnerschaft geprägt“, betonte Staatssekretär Hartmut Fiedler aus dem Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit. „Russland ist für den Freistaat ein wichtiger Handelspartner. Ich bin mir sicher, auch hier und heute können neue Kooperationen mit hohem Nutzen für beide Seiten entstehen.“
Sergey Deryabin, Generaldirektor der OAO Holdinggesellschaft Vereinigte Straßenbahn- und Oberleitungsbuswerke, bedankte sich bei der CIDEON Engineering GmbH, dem ARGE Konsortium Neue Bundesländer sowie der Wirtschaftsförderung Sachsen als Organisatoren der Kontaktbörse für die Gelegenheit, mit Experten der deutschen Bahntechnik zusammenzutreffen.

Die CIDEON Engineering GmbH nutzte die Gelegenheit, konkrete zukünftige Wirtschaftskooperationen mit den russischen Delegationsmitgliedern abzustimmen. So wurde bereits mit einem russischen Unternehmen einen Letter of Intent unterzeichnet.
Die zwischen den russischen und sächsischen Unternehmen geführten Gespräche haben den Weg für neue Wirtschaftskooperationen für die nächsten 5 Jahre geebnet. Die hergestellten Kontakte tragen dabei das Potenzial, die derzeitigen Probleme der russischen Schienenfahrzeugtechnik mittelfristig in Angriff zu nehmen.

Die Delegationsteilnehmer absolvieren während ihres Aufenthaltes in Sachsen ein einwöchiges Programm mit vielseitigen Informations- und Fortbildungsseminaren zu den Themen Innovations- und Qualitätsmanagement, Projektmanagement, insbesondere Projektmanagement im interkulturellen Kontext. Neben theoretischen Seminaren gibt es praktische Workshops bei namhaften Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen der Schienenfahrzeugindustrie.
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